Sprachreisen und Austauschfahrten

Fachschaft Englisch

  • Englandfahrt im Jahrgang 8

In jedem Schuljahr bietet die Englisch-Fachschaft für interessierte Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 eine sechstägige Landeskundefahrt nach England an. Zielort ist die Küstenstadt Herne Bay in der Grafschaft Kent, von wo aus Tagesfahrten u.a. nach London und Canterbury durchgeführt werden.

Ziel der Fahrt ist es, unseren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das englische Alltagsleben zu ermöglichen und ihnen eine Gelegenheit zu geben, ihre bisher erworbenen Englischkenntnisse im Zielland anzuwenden (Niveaustufe A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens). Aus diesem Grund erfolgt die Unterbringung auch in Gastfamilien.

Ein möglicher Fahrtablauf könnte wie folgt aussehen:

1. Tag: Abreise und Ankunft in Herne Bay

2. Tag: Erkundung von Whitstable/Herne Bay, Reculver Castle (Stadtrundgang, Strandwanderung)

3. Tag London (Bootsfahrt auf der Themse, Stadtrundgang, Workshop im Globe Theater)

4. Tag Tagesausflug Dover Castle/Broadstairs

5. Tag: Canterbury (z.B. Besuch der Kathedrale, Stadtrundgang, Canterbury Tales), Rückfahrt

6. Tag: Ankunft in Fritzlar (etwa 6 Uhr morgens)

     

 

Fachschaft Latein

  • Die Fachgruppe Latein fährt mit ihren Lerngruppen in der Jahrgangsstufe 7 ins Pompejanum nach Aschaffenburg und in der Jahrgangsstufe 8 in den Archäologischen Park nach Xanten.
  • Als freiwillige Fahrt bieten wir in der E-Phase eine 6- bis 7tägige Fahrt nach Rom an. Alle diese Fahrten sind auch Europaschulprojekte.

 

Fachschaft Französisch

Mittelstufe:

  • Der deutsch-französische Schüleraustausch – weit mehr, als ein Urlaub in Frankreich…

    Bereits seit Jahrzehnten wird an der König-Heinrich-Schule ein deutsch-französischer Schüleraustausch organisiert, seit 2013 u.a. mit dem Collège Les Fontainettes. Alle zwei Jahre haben Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 und 9 die Möglichkeit, am Schüleraustausch teilzunehmen. Dabei handelt es sich nicht um eine touristische Fahrt nach Frankreich, sondern um gemeinsame Projektarbeit mit französischen Schülerinnen und Schülern und einem deutsch-französischen Lehrerteam sowohl an der französischen Partnerschule als auch an der KHS.

    Jeder Schüler bzw. jede Schülerin hat einen Austauschpartner, einen oder eine corress. Im Idealfall haben beide die gleichen Hobbys oder ähnliche Interessen. Sie reiten gemeinsam, treiben Sport, musizieren oder spielen Videospiele. Dazu ist die Fremdsprache hilfreich, viel wichtiger ist jedoch, dass die Chemie stimmt. Deshalb macht es auch Sinn, am Schüleraustausch teilzunehmen, wenn man noch jung ist und man sich noch nicht fließend in der Fremdsprache verständigen kann. Jüngere SchülerInnen gehen oft offener und weniger distanziert auf den anderen zu als ältere Teenager. Es reichen oft wenige Worte, manchmal ein Lächeln, um sich zu verstehen. Dennoch ist der Zuwachs der Kenntnisse in der Fremdsprache enorm. Immerhin lebt man eine Woche in der Gastfamilie. Man ist Teil der Familie und taucht zwangsläufig in die französische Sprache ein.

    Im Zentrum des Schüleraustausches steht die gemeinsame Projektarbeit in der Schule. Wir haben im Laufe der Jahre an unterschiedlichen Themen gearbeitet. Mal stand Theaterarbeit zu den Märchen der Brüder Grimm im Vordergrund, oft wurde gemeinsam gesungen, vom französischen Chanson bis zu deutschem Pop, ein anders Mal haben wir uns mit Weihnachten in Deutschland und Frankreich beschäftigt. Welches Thema im Vordergrund steht, ist eigentlich egal. Wichtig ist die g e m e i n s a m e Arbeit und ein gemeinsames Ziel. Dann ist Kommunikation untereinander erforderlich, deutsche und französische SchülerInnen kommen miteinander ins Gespräch und alle arbeiten sowohl in Frankreich als auch in Fritzlar auf den Abschlussabend hin, zu dem sowohl die jeweilige Schulleitung, als auch die Gastfamilien eingeladen werden. Die soirée franco-allemande ist immer das Highlight der Woche und nach der Präsentation der Ergebnisse sind alle erleichtert aber auch stolz, dass alles so gut geklappt hat. Dann genießen sowohl SchülerInnen als auch die LehrerInnen die lockere Atmosphäre bei leckerem Essen, guter Musik und interessanten Gesprächen. Bei unserem letzten Besuch war eine französische Familie so begeistert von ihrem deutschen corress, dass sie mir sagten, sie würden ihn am liebsten adoptieren. Solche Momente vergisst man nie!

    Selbst, wenn irgendetwas nicht so gut gelaufen ist, SchülerInnen Heimweh hatten, sie sich das Leben in der Gastfamilie anders vorgestellt hatten, z. T. auch enttäuscht waren, so haben a l l e SchülerInnen in der Woche sehr viel gelernt. Sie haben sehr viel Französisch gelernt und können sich viel leichter verständigen und flüssiger sprechen als vor dem Austausch. Sie haben jedoch weit mehr gelernt: sich in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen in einer fremden Sprache auseinanderzusetzen, Probleme zu lösen, Auswege zu finden oder aber Gegebenheiten kennenzulernen und zu akzeptieren, dass das Leben woanders einfach anders ist. Die SchülerInnen haben soziale Kompetenzen erworben, die ihnen später im Leben helfen werden. Sie haben in ihrer Persönlichkeitsentwicklung einen riesigen Schritt nach vorn gemacht und können stolz auf sich sein, die Situation gemeistert zu haben.

    Abgesehen von der Projektarbeit in der Schule bietet der Schüleraustausch natürlich auch Gelegenheit eines interkulturellen Austausches. Ein Tagesausflug nach Paris steht immer auf dem Programm, aber auch Ausflüge nach Amiens in der Picardie, Rouen in der Normandie oder ans Meer nach Dieppe sind möglich, da all diese Ausflugsziele in circa einer Stunde erreicht werden können.

    Während der Projektwoche in Fritzlar nehmen die deutschen SchülerInnen nicht am „normalen“ Unterricht teil, sondern arbeiten wie in Frankreich auch gemeinsam am Projekt. Ausflugsziele bei uns sind beispielsweise der Edersee, Kassel, Marburg, Göttingen oder Frankfurt, je nach Saison z.B. der Kletterpark, die Eissporthalle oder der Weihnachtsmarkt.

    Im Laufe der Jahre haben sich viele deutsche und französische corress kennengelernt. Viele haben sich aus den Augen verloren, einige haben sich erneut getroffen, manche sind Freunde geworden und ein paar unter ihnen haben das große Glück, Freunde fürs Leben zu werden. Dazu gehören Madame Gérard und ich! Amies pour toujours!

    Aufgrund der Corona Pandemie konnte der geplante Gegenbesuch der Franzosen im Frühjahr 2020 in Fritzlar leider nicht stattfinden und auch in diesem Schuljahr ist ein gemeinsames Treffen leider noch nicht möglich. Aber die Planungen für das Schuljahr 2022/23 laufen bereits…

    Susan MANN

  • Unser Frankreichaustausch 2019

    Frankreichr2019
    Vom 18.09. bis zum 26.09.2019 fuhren wir mit 23 Schülerinnen und Schülern mit dem Bus nach Frankreich. Alle waren aufgeregt, ihren „Corres" kennenzulernen, aber auch ziemlich nervös, ob sie es denn schaffen würden, sich auf Französisch zu verständigen. 

    Doch als wir angekommen sind, haben sich alle direkt mit ihrer Gastfamilie und ihrem Corres verstanden. Und fehlende Sprachkenntnisse waren kein Problem, denn irgendwie konnten sich alle verständigen. 

    Der erste Tag war noch ziemlich ungewohnt und man musste sich erst einleben, aber dank unseren netten Gastfamilien haben wir uns schnell willkommen gefühlt!

    Ab dem zweiten Tag sind wir mit unseren Austauschschülerinnen und Austauschschülern zur Schule gegangen. Das war eine tolle Erfahrung, denn die Schulen in Frankreich sind ganz anders als in Deutschland. Außerdem hat man jeden Tag außer mittwochs lang Schule.

    In der Schule waren wir entweder mit unserem Corres im Unterricht, oder wir haben an einem Projekt gearbeitet, welches wir am letzten Tag vorstellen wollten. Wir haben dafür verschiedene Lieder auf Französisch und Deutsch geübt.

    Am Wochenende haben unsere Gastfamilien etwas mit uns unternommen. Vor dem Wochenende hatten viele Angst, da sie für diese Zeit auf sich alleine gestellt sein würden, aber am Ende haben alle das Wochenende genossen und tolle Sachen mit ihrer Gastfamilie unternommen. 

    Während der Zeit in Frankreich haben wir viele spannende Ausflüge gemacht, darunter einen Tag in Paris, wo wir viele interessanten Orte und Sehenswürdigkeiten gesehen haben. Wir sind am l' Arc de Triomphe vorbeigefahren, haben uns den Eiffelturm angeguckt und sind in das Künstlerviertel Montmartre gelaufen. In Montmartre haben wir eine Pause am Sacré Coeur gemacht, von wo man eine wunderschöne Aussicht auf Paris hat. Außerdem sind wir die Avenue des Champs-Élysées entlanggelaufen und haben auch den Louvre von außen gesehen. Ich finde, jeder muss mal in Paris gewesen sein. 

    Am letzten Tag haben wir ein Abschlussfest gemacht. Dafür hat jeder mit seiner Gastfamilie Essen für ein Buffet vorbereitet. Wir haben die erprobten Lieder aufgeführt und uns schließlich noch persönlich bei unserer Gastfamilie bedankt - auf Französisch natürlich!

    Im Nachhinein war der Frankreichaustausch eine tolle Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann und die ich jederzeit wiederholen würde. Man verbessert nicht nur seine Sprachkenntnisse, sondern lernt auch interessante Dinge über andere Kulturen und knüpft Freundschaften, die auch noch lange nach dem Austausch halten!

    Lena Zirkenbach

Oberstufe:

  • Studienfahrt nach Straßburg („Europaschulfahrt“) in der E-Phase

Straßburg bietet sich als ideales Reiseziel an, da die europäischen Institutionen, das Regierungsviertel, der Sender ARTE, das Münster und das ehemalige Konzentrationslager „Natzweiler-Struthof besichtigt werden können. Reizvoll ist es, Geschichte und Politik auf diese Weise am „Puls der Zeit“ zu erleben.

 

Fachschaft Spanisch

  • Studienfahrt in der Q1
  • Angebote für die Mittelstufe sind noch in der Planungsphase

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