SooseGestern Mittag ist Lea Soose bei einem tragischen Verkehrsunfall in Gudensberg ums Leben gekommen. Sie hatte im Frühjahr ihr Abitur an unserer Schule abgelegt und wollte jetzt ins Leben durchstarten, so, wie alle Schülerinnen und Schüler ihrer Jahrgangsstufe. Ihr Unfall hat all diese Pläne beendet. Vom einen Moment auf den nächsten.

Sie ist einigen Schülerinnen und Schülern auch aus anderen Jahrgangsstufen gut bekannt, war mit einigen eng befreundet. Verschiedenste Kolleginnen und Kollegen haben sie unterrichtet. All ihnen fällt der Abschied schwer.

Die KHS trauert um Lea Soose und ist in Gedanken bei all denen, die ihr nahe waren.

Für die nächsten Tage gibt es im Raum der Stille (rechts neben der AnsprechBar) die Möglichkeit, sich von ihr zu verabschieden. Letzte "Briefe an Lea" werden in einem Karton gesammelt und den Eltern zugestellt.

Achim Engewald, für die Schulgemeinde

 


 

fotorotaryspende 2020 skaliert

Foto: Rainer Zirzow

von links: Anke Hansen, Thomas Neumark, Ignatz Wilka, Björn Schmidt, Holger List, Christian Lötzer, Udo Keck

Ignatz Wilka für die Fachschaft Kunst und Björn Schmidt für die Fachschaft Musik erhalten für ihr besonderes Engagement im Bereich der Schülerarbeit vom Rotary Club Bad Wildungen-Fritzlar stellvertretend 500 Euro.


 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern, liebe Freunde der KHS,

aufgrund der Corona bedingten Einschränkungen im Schulleben und dem damit verbundenen Aussetzen aller musikalischen Aktivitäten in den Ensembles unserer Schule, konnte es in diesem Jahr leider kein Sommerkonzert geben.

Dennoch - eine Gruppe unbeugsamer Sängerinnen und Sänger hat sich nicht unterworfen und dem Virus die Stirn geboten. Knapp 30 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der KHS-Chöre haben sich zusammengetan und ohne reale Chorproben zwei virtuelle Chorauftritte entstehen lassen.

Eine Beteiligung an diesen Projekten war nur möglich durch Einzelaufnahmen (Audio oder Video), die im eigenen Kinderzimmer, Wohnzimmer oder Büro entstanden, wofür die Sänger und Sängerinnen höchste Anerkennung verdienen, denn sich alleine singend vor eine Kamera oder ein Mikrofon zu stellen, bedeutet eine große Herausforderung und Überwindung für jeden einzelnen Musiker.

Daher bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Beteiligten und wünsche unserem Publikum auf dieser Seite viel Spaß beim Zuhören sowie einen schönen und möglichst unbeschwerten Sommer.

Heike Franken-Neske


Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Montag hat in allen Jahrgangsstufen der Präsenzunterricht an der König-Heinrich-Schule wieder neu begonnen - und bei schönstem Sonnenschein betraten viele Schülerinnen, Schüler und Lehrer zum Teil nach neunwöchiger (!!) Pause wieder das Schulgelände und die (teilweise neuen und gänzlich umgebauten) Klassenräume. Dies geschah nach einem ausgeklügelten Schichtsystem, die Klassen 5-9 werden in Teilgruppen nur jeden dritten Tag, die Klassen 10 jeden zweiten Tag und die Oberstufe zunächst täglich unterrichtet. Mit Unterstützung der Hausverwalter wurde ein "Einbahnstraßensystem" zur Kontaktminimierung eingerichtet und die Pausen finden neuerdings versetzt statt, so dass jeweils nur etwa 10 Schüler einer Jahrgangsstufe gleichzeitig Pause haben. Ein großes Kompliment: Sowohl diese vielen neuen Regelungen als auch die umfangreichen Hygienemaßnahmen (Händewaschen zu Beginn jeder Unterrichtsdoppelstunde, Abstandsregeln, Desinfektionspläne) wurden von fast allen Mitgliedern der Schulgemeinde sehr diszipliniert und mit Rücksicht auf die anderen umgesetzt. Es gab zudem schon viele hilfreiche Rückmeldungen, wie man die Rituale noch weiter verbessern könnte. Etwas zu "entspannt" begann die E-Phase die ersten Unterrichtstage, so dass nach den ersten beiden Tagen des Unterrichts die Taktung verändert werden musste, damit künftig mit etwas kleinerer Schülerzahl die Einhaltung der Hygieneregeln leichter fällt und besser eingeübt werden kann. Es ist all dies noch weit entfernt von dem normalen Schulbetrieb - und so lange die Abstandsregeln gelten, wird dies wahrscheinlich auch so bleiben. Aber es war, dies konnte man deutlich spüren, eine große Freude sowohl auf Seiten der Schüler als auch auf der der Lehrer, sich nach so langer Zeit "richtig" wieder zu sehen.


Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich möchte gerne einen Song aufnehmen der uns allen ein wenig Mut und Freude in dieser verrückten Zeit bringen soll. Es ist jeder dazu eingeladen, daran mitzuwirken! Grundlage soll das Lied „Resistiré 2020“ der Gruppe Duo Dinamico sein, das in Spanien die inoffizielle Anti-Corona-Hymne geworden ist. Hört mal rein, mir macht er viel Spaß.

Link: RESISTIRE - kurz

Link zu Resistiré 2020 - Video Oficial

So ähnlich könnte ich mir auch ein Musikvideo mit und von euch vorstellen. Ich muss aber darauf hinweisen, dass ich noch nicht genau weiß, ob und wie das am Ende alles funktioniert. Wir müssen uns einfach auf den Weg machen, und sehen, was passiert. Frau Saworra hat den Impuls für dieses Projekt gegeben und möchte sich mit ihrem Spanischkurs daran beteiligen und andere Kolleginnen und Kollegen steigen nun mit ein. Gerne könnt ihr aber auch so auf mich zukommen und mitmachen. Für die instrumentale Einspielung werde ich die Big Band fragen.  

Ihr könntet einen Abschnitt singen und auch ein Video von euch dazu anfertigen. Oberstufenkurse werden sich Stophen in verschiedenen Sprachen ausdenken und es könnte einen Rapteil geben. Wenn ihr hierzu etwas beitragen wollt, oder mit eurem Instrument dabei sein möchtet, dann meldet euch bei mir. Wenn ihr mir eine Email schickt (an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Betreff: Corona Song, Name, Klasse) dann schicke ich euch eine Übeversion zum Mitsingen oder Mitspielen und alle weiteren Informationen.

Wenn es ein lohnendes Ergebnis gibt, würde ich euch dies gerne auch vorstellen und veröffentlichen. Dies könnte auf Schulveranstaltungen oder auf einem mit Passwort geschützten Bereich auf der Homepage erfolgen. Natürlich sind die Daten dann auch abrufbar und ich kann nicht dafür garantieren, dass sie dann eventuell auch anders verbreitet werden. Daher könnt ihr leider nur an dem Projekt teilnehmen, wenn ihr damit einverstanden seid, dass das fertige Produkt auch veröffentlicht wird.

Ich bin sehr gespannt und freue mich über eure Rückmeldungen und eine rege Beteiligung.

Liebe Grüße,

Björn Schmidt


Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

für den Neustart des Unterrichts ab Montag in allen Jahrgangsstufen hat die Schulleitung versucht ein Konzept zu entwerfen, das unter den besonderen Bedingungen der König-Heinrich-Schule sowohl einen möglichst kontinuierlichen Unterricht als auch große Vorsicht mit Blick auf Belange des Infektionsschutzes umzusetzen versucht. Die ersten Reaktionen auf unsere Bemühungen waren sehr positiv, es zeigte sich aber auch, dass einige Fragen in den vergangenen Tagen mehrfach gestellt wurden und offenbar besonders drängen. Deshalb sind hier für Sie einige dieser Fragen mit Antworten als offener Brief an das Kollegium gesammelt.

Frage: Warum wird in einem Schichtbetrieb mit Früh- und Spätschicht unterrichtet?

Da keiner der Klassenräume in den beiden Sternen ein Waschbecken besitzt, können wir am Gebrüder-Seibel-Ring nur in insgesamt 10 Räumen im Querbau unterrichten. Je Stern ist ein Raum mit dem Flurwaschbecken nutzbar, so dass ggf. Fremdsprachgruppen geteilt werden können. Dies bedeutet, dass zwei Klassen sich einen Klassenraum teilen müssen. Hinzu kommt, dass die meisten Klassenräume im Querbau unter Einhaltung der Abstandsregel nur etwa 12 Schüler maximal aufnehmen können. Würden wir tageweise unterrichten, könnte nach Klassendrittelung jeder Schüler nur jeden sechsten Tag unterrichtet werden. Hinzu kommt, dass unsere Mensa derzeit noch nicht genutzt werden darf. Somit wäre maximal Unterricht für sechs Schulstunden jeden sechsten Tag möglich. Das Schichtsystem ermöglicht für die Klassen 5-9 vier Stunden Unterricht an jedem dritten Tag.

Frage: Wie geht die Schule mit Problemen bei der Busbeförderung um?

Die Busbeförderung ist für Schülerinnen und Schüler der Frühschicht weitgehend unproblematisch, da nach der vierten Stunde eine Betreuung für diejenigen Schüler eingerichtet wird, die auf den Bus warten müssen und keine andere Möglichkeit der Beförderung haben. Problematischer ist das Schichtsystem für die Spätschicht, da aus einigen Regionen die Schule mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mit zeitraubender Anfahrt um 12h erreicht werden kann. Wir werden in der zweiten Schulwoche, d.h. ab dem 27.5., eine Evaluation durchführen, die eine Einschätzung dieser Schwierigkeiten erleichtern soll und Möglichkeiten der Rückmeldung bietet. Zudem besteht in Einzelfällen die Möglichkeit, früh an die Schule zu fahren und an der Schule an einem Arbeitsplatz (z.B. in der Mediothek) bis 12h zu arbeiten.

Frage: Welche Hygienestandards werden von den Schülern und Kollegen ab Montag erwartet?

Den Schülern geht in diesen Tagen über die Klassenlehrer zusammen mit dem Stundenplan ein Informationsblatt zu den wichtigsten Hygienestandards zu, das am ertsen Unterrichtstag auch als Selbstverpflichtung zu unterzeichnen ist. Es sind hier vor allem der Mindestabstand, das regelmäßige Händewaschen sowie das Tragen einer MNB festgeschrieben. Letztlich hängt es von der Umsetzung durch die Kollegen ab, wie konsequent diese Regeln im Alltag umgesetzt werden können. So wäre es ein wichtiges Vorbildverhalten, wenn auch die unterrichtenden Lehrkräfte sich zu Beginn jeder Doppelstunde die Hände waschen würden.

Frage: Wie sind Pausen und Toilettenbenutzung geregelt?

Wie aus dem Organisationsplan in der Mail vom 14.5. zu erkennen ist, werden die Pausen zeitversetzt durchgeführt, damit der Kontakt der Schüler möglichst vermieden wird. Im Hauptgebäude ist jeder Schülergruppe ein eigener Pausenbereich zugewiesen. Am GSR sind gleichzeitig jeweils eine Schülergruppe pro Jahrgang 5/6/7 oder 8/9 auf dem Hof. Der unterrichtende Lehrer geht mit den Schülern auf den Hof und behält diese Gruppe von etwa 10 Schülerinnen und Schülern im Blick. Toilettenmgänge sollten grundsätzlich bei der Lehrkraft angemeldet werden (auch in den Pausen), damit eine Sammlung von Schülern vor der Toilette vermieden werden kann. Insbesondere bei Pausenbeginn und bei Unterrichtsschluss sollte darauf geachtet werden, dass die Schülergruppen nacheinander aus dem Gebäude entlassen werden. Es ist dabei ausdrücklich erlaubt, Schüler nacheinander aus dem Unterricht zu entlassen oder den Unterricht einige Minuten eher zu beenden.

Frage: Gibt es regelmäßige Reinigungen der Klassenräume?

Alle Klassenräume, die sowohl in der Frühschicht als auch in der Spätschicht genutzt werden, erfahren eine Zwischendesinfektion aller Oberflächen, Türknäufe etc. Nach Unterrichtsende werden alle Räume dann komplett gereinigt und desinfiziert. An jedem Klassenraum ist für die Absicherung ein Schild angebracht, das nach vierstündiger Klassenraumnutzung auf „rot“ gestellt wird (=Klassenraum wurde benutzt); nach der Zwischendesinfektion und nach der Reinigung wird dieses von den Reinigungskräften auf grün gewendet (=Klassenraum ist desinfiziert).

Frage: Wie gehen wir mit Schülern um, die sich nicht an die Hygieneregeln halten?

Grundsätzlich dürfen Schüler*innen, die nicht die Bereitschaft zeigen, sich an die Hygieneregeln zu halten, auch nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Dies sollte den Schülern klar vermittelt werden verbunden mit dem Hinweis, dass die Infektionsgefahrenlage einen längeren Ermahnungsprozess nicht zulässt. In kritischen Fällen sollte die Schulleitung sofort informiert werden, damit ggf. ein Verweis vom Präsenzunterricht für längere Zeit ausgesprochen werden kann.

Ebenso vom Unterricht auszuschließen sind Schüler*innen, die trotz deutlich erkennbarer Erkältungssymptome am Unterricht teilnehmen.

Frage: Welche Rolle spielt von jetzt an das Homeschooling?

Grundsätzlich gilt die Regel, dass alle Fächer, die aktuell nicht im Präsenzunterricht unterrichtet werden, Lernmöglichkeiten bieten sollen, damit eine kontinuierliche fachliche Arbeit unterstützt werden kann. Gefordert sind hier insbesondere diejenigen Lehrkräfte, die aus unterschiedlichen Gründen derzeit nicht oder kaum im Präsenzunterricht eingesetzt werden konnten. Dem Klassenlehrer kommt die Aufgabe zu, sich einen Überblick über die jeweilige Aufgaben- und Belastungssituation einer Klasse zu verschaffen und ggf. auftretende Über- oder Unterforderung an die unterrichtenden Kollegen zurück zu melden. Diese Aufgabe kann allerdings auch sinnvoll an einen Kollegen übertragen werden, der nicht im Präsenzunterricht eingesetzt ist. Sollte eine Klärung dieser Zuständigkeit nicht möglich sein, bitte ich um eine Rückmeldung an die Schulleitung.

Ich hoffe, dass zumindest einige der anstehenden Neusortierungen durch meine Antwortversuche unterstützt werden können und freue mich über Rückmeldungen und Anregungen,

mit herzlichen Grüßen,

ThNeumark


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