Internationales Seminar in Holland

Nach zwei Jahren Corona-Pause hat das Steminar für die Jahrgangsstufe 10 wieder stattgefunden. Diesmal fand das Steminar in der Nähe von Drachten, unserer Partnerschule in den Niederlanden, statt. In den Jahren zuvor haben wir uns regelmäßig in Liverpool und am Edersee getroffen. Das Wort Steminar steht für ein internationales Seminar mit Arbeitsschwerpunkten in den Bereichen Science, Technologie, Math and Storywriting.

Es folgt ein Erfahrungsbericht von Aileen Becker, Maren Döring und Mara Zeuch, jetzt E-Phase.

Wir sind am Montagmorgen, den 04.07.2022 mit 10 Schülern unserer Schule sowie Frau Möller und Herrn Dilcher in Fritzlar losgefahren.

Wir haben noch 10 weitere Schüler und zwei Lehrkräfte in Frankenberg abgeholt.

An dem internationalen Seminar nahmen 10 Schüler unserer Schule, 10 Schüler der (Edertalschule) in Frankenbergschule und 12 Schüler aus Drachten (Niederlande) teil.

Nach unserer Ankunft haben wir uns erstmal etwas kennengelernt und unsere Zimmer bezogen. Anschließend haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Das Seminar bestand aus drei Workshops, in die wir uns zuvor eingewählt hatten: Mathematik und Technik, Creativ writing und Science (Naturwissenschaften).

 

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Mathematik und Technik:

Der Mathematik und Technik Workshop hat sich an dem ersten Tag mit dem Lösen von mathematischen Problemen auseinandergesetzt.

Am zweiten Tag haben sie mit Hilfe von Taschenrechnern kleine Roboter fahren lassen und vor einem Hindernis anhalten und drehen lassen. Außerdem haben sie den Taschenrechner so programmiert, dass er mit einem Stift, der in eine Halterung eingeführt wurde, etwas schreiben oder zeichnen kann.

Creativ writing:

Der creativ writing Workshop hat an dem Dienstag (1. Workshop Tag) zuerst ein kleines warm up gemacht, um sich auf das Geschichten schreiben vorzubereiten. Die Teilnehmer haben anschließend Bilder bekommen und sollten dazu eine Geschichte schreiben, diese Geschichte sollte danach aus einer anderen Perspektive wiedergegeben werden.

Am Donnerstag (2. Workshop Tag) konnten sich die Schüler aussuchen, ob sie eine Geschichte schreiben wollen oder ob sie ein Bild malen, dass eine kurze Geschichte erzählt / zeigt. Sie hatten, um ihr gewähltes Format fertig zu stellen den ganzen Tag Zeit.

Science (Naturwissenschaften):

Der Science Workshop hat sich am Dienstag mit dem Thema DNA beschäftigt. Die Teilnehmer sollten ihre eigene DNA bestimmt und die Zellen separiert. Um die DNA sichtbar zu machen, wurde diese kopiert. Am Ende des ersten Tages hatte man dann die fertig sichtbare DNA.

Am zweiten Workshop Tag ist die Science Gruppe zu einem Deich gefahren und hat eine Wanderung durch die Salzwiesen gemacht. Dabei musste ein Quiz gelöst werden. Dieses handelte von den dort lebenden Vögeln und Pflanzen. Am Ende musste noch die Höhe des Deiches ausgemessen werden.

 

Ausflüge:

An dem Dienstagabend sind wir alle zusammen mit dem Bus nach Leeuwarden gefahren und haben dort an einer Stadtführung teilgenommen. Um 23 Uhr kamen wir dann wieder in der Unterkunft an. Leeuwarden war 2018 Kulturhauptstadt und ist eine sehenswerte Stadt.

Am Mittwoch ging es mit dem Bus zunächst zu einer Pumpstation. Dort haben wir an einer Führung teilgenommen. Ein Film hat uns nochmals die Wichtigkeit einer solchen Pumpstation verdeutlicht: Da weite Teile von Friesland unter dem Meeresspiegel liegen, muss bei hohen Niederschlägen Wasser abgepumpt werden.

Anschließend ging es weiter ans Meer. In einem typischen friesischen Ort konnten wir eigene Erkundungen durchführen.

In dem nahegelegenen „Waddencenter“ gab es eine informative und interessante Ausstellung über das Wattenmeer und den Afsluitdijk (Abschlussdeich), der das Ijsselmeer von der Nordsee trennt.

Den Donnerstag haben alle Gruppen genutzt, um ihre Projekte fertig zu stellen und die Präsentationen für den Präsentationsabend vorzubereiten. Dort hat jede Gruppe die Ergebnisse der zwei Tage vorgestellt und erklärt, womit sie sich genau beschäftigt haben.

Der Mathematik und Technik Workshop hat genauso wie die Science Gruppe vorgestellt was sie gemacht und erlebt haben. Der creativ writing Workshop hat die Bilder vorgestellt und einige Geschichten vorgelesen.

Diesen letzten Abend haben alle in verschiedenster Weise gemütlich ausklingen lassen.

Das Seminar war eine großartige Erfahrung. Man konnte viele neue Eindrücke sammeln sowie sein Englisch anwenden und verbessern. Wir empfehlen jedem die Möglichkeit zu nutzen daran teilzunehmen.


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