26.8.: Die Coronasituation im Schulalltag

 Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich denke, derzeit sind wir alle gemeinsam froh und erleichtert darüber, dass der Regelbetrieb der König-Heinrich-Schule wieder fast ohne Einschränkungen erfolgen kann. Zugleich stellen sich aber schon in den ersten Schultagen eine Reihe von Fragen, die den Umgang mit den durch die Coronapandemie erzeugten besonderen Umständen betreffen. Für einige dieser Fragen möchte die Schulleitung der KHS im Folgenden eine Orientierung geben:

  • Was ist zu beachten, wenn einzelne Schülerinnen oder Schüler aufgrund besonderer Coronarisiken (ggf. der Angehörigen) nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können?

Eine Befreiung vom Präsenzunterricht erfordert grundsätzlich ein entsprechendes Attest sowie den Antrag auf Befreiung vom Präsenzunterricht. Dieser kann sich ggf. auch auf ein einzelnes Fach wie Sport beziehen, wenn hier ein besonders hohes Infektionsrisiko angenommen werden kann. Grundsätzlich ist den Schüler*innen der Lernstoff von allen Fachlehrern zur Verfügung zu stellen, wobei die Lehrkraft festlegt, auf welche Weise dies geschieht. Sinnvoll erscheint es in den meisten Fällen, wenn dies über moodle stattfindet, da wir vereinbart haben, moodle weiterhin zu nutzen, und dann auch das Material allen anderen Schüler*innen der Klasse bzw. des Kurses (z.B. bei Krankheit oder während der Quarantäne) zur Verfügung steht.

Unabhängig davon können die Schüler*innen von Ihren Lehrkräften mit entsprechendem Vorlauf für Klassenarbeiten und Absprachen am Vor- oder Nachmittag in die Schule bestellt werden, wenn die erforderlichen Schutzmaßnahmen (Abstand, MNB) gewahrt werden. Diese Termine haben verbindlichen Charakter und müssen bei Nichterscheinen entschuldigt werden. Dieses Verfahren ist im Regelfall angezeigt, da die Schüler*innen bewertet werden müssen.

  • Wie ist mit der Situation umzugehen, dass eine Schülerin oder ein Schüler Kontakt mit einer Person hatte, die selbst nahen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte.

Die beschriebene Konstellation bedeutet nicht zwangsläufig, dass der betroffene Schüler oder die betroffene Schülerin nicht am Präsenzunterricht teilnehmen darf. Sollten aber aufgrund der Nähe des Kontakts Sorgen um eine Infektion bestehen, empfiehlt es sich, eine Testung vornehmen zu lassen; das Fehlen im Unterricht wird mit dieser Begründung analog zu einem normalen Krankheitsfall bei Klassenlehrer*in oder Tutor*in entschuldigt.

  • Was ist zu beachten, wenn eine Schülerin oder ein Schüler direkten Kontakt mit einer Person hatte, die positiv auf Corona getestet wurde?

Falls dies noch nicht geschehen ist, muss in diesem Fall das Gesundheitsamt eingeschaltet werden; zudem sollte unabhängig davon die Schulleitung (ggf. Handy 0152 53863102) informiert werden, damit die Reaktion auf eine positive Testung vorbereitet werden kann. Im Falle einer positiven Testung muss die Schule unverzüglich informiert werden, um eine schnelle Einleitung von Präventivmaßnahmen zu ermöglichen. Eine Information erfolgt in diesem Fall parallel zu den schulinternen Kanälen (über Klassenlehrer/Tutoren/Elternvertreter) auch auf der Homepage.

  • Darf eine Schülerin oder ein Schüler mit Erkältungssymptomen die Schule besuchen?

Erkältungssymptome alleine führen nicht zwangsläufig zum Ausschluss vom Präsenzunterricht oder zur Testung einer Klasse oder eines Jahrgangs. Allerdings sollte im Falle eines der deutlicheren Symptome (trockener Husten, Fieber über 38°, Verlust des Geschmackssinns) jedenfalls die Schule informiert und ärztlicher Rat eingeholt werden; in diesem Fall darf der Schüler bzw. die Schülerin bis zu einer sicheren Abklärung des Krankheitsbildes nicht am Unterricht teilnehmen.


Anschrift

König-Heinrich-Schule

Schladenweg 43
34560 Fritzlar
Tel.: 05622 996980
E-Mail schreiben

HES logo

  Logo Umweltschule

© 2020 König-Heinrich-Schule Fritzlar