Funktion und Ästhetik – Zur Gegenwart und Zukunft von Metropolen

In der kommenden Woche findet in der KHS die Europa-Nacht statt. Dies nehmen wir zum Anlass, Europas Grenzen zu überschreiten: Wir zeigen in unserem Projekt Metropolen ganz unterschiedlicher Art und Form, in Europa, in Asien, in Amerika. Wir zeigen sie in Bildern, wir zeigen sie stumm, wir legen sie gegeneinander.

Im Raum 105 im Hauptgebäude unserer Schule hat der Besucher Gelegenheit, sich unser Experiment anzuschauen. Eingeladen ist jeder, der sich einlassen will: Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer. Eintreten kann man jederzeit, wenn die Tür geöffnet ist; man kann sich setzen, die Bilder wirken lassen, sich eigene Gedanken machen; man kann gehen, wenn die Neugier zufrieden gestellt ist. Die Bild-Show läuft mehrmals am Tag vom Mittwoch bis zum Freitag (Öffnungszeiten stehen angeschlagen an der Tür).

Klar, wir haben uns Gedanken gemacht, was wir zeigen wollen, haben unterschieden nach den Aspekten städtischer Funktion, Struktur und Ästhetik; sicher haben wir in unserem Projekt versucht, eine Ordnung in unsere Gedanken zu bringen. Aber wir wollen den Besucher in seine eigenen Assoziationen entlassen, ihn ‚nur’ anregen, haben ein Angebot erstellt, welches jeder eigensinnig für sich nutzen mag.

Übrigens: Wir zeigen sehr unterschiedliche urbane Räume, haben reiche und arme im Angebot, ‚schöne’ und ‚hässliche’, aufstrebende und absteigende. Wir haben uns Peking angeeignet und Hongkong, Mexiko-City und Detroit, London und Tokyo und dann auch Berlin. Ob das in aller Unterschiedlichkeit Zukunft ist, scheint keine Frage mehr - ob sie erstrebenswert ist, bzw. welche der Gezeigten, das soll der Betrachter selbst entscheiden.

‚Wir’, das sind übrigens die sechs Schüler und eine Schülerin des PoWi-LK/ JG 12, jeder mit ‚seiner’ Stadt - nur Dr. Kieserling hat keine eigene, aber uns zur Auseinandersetzung angetrieben.

Felix Sauerwald (für uns alle)

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