Ernährung

53 Würfel Zucker für eine Flasche Cola oder was ist eigentlich kalt gepresstes Öl?!

Schülerinnen und Schüler der König-Heinrich-Schule in Fritzlar brachten Licht in das Dunkel des Dschungels der Lebensmittel

An der König-Heinrich-Schule fanden vom 22.09.2009 bis 29.09.2009 unter der Leitung von Frau Gabriele Göbel, einer ausgebildeten Ernährungswissenschaftlerin mit dem Fachbereich Ernährungsmedizin, Ernährungstage für den Jahrgang 6 der KHS statt, die im Wesentlichen von der AOK finanziell unterstützt wurden.

An diesem Tag haben sich die Schülerinnen und Schüler damit beschäftigt, was gesund bzw. nicht gesund ist, warum viele Lebensmittel ungesund sind und welche Folgen es hat, sich ungesund zu ernähren.

Zu Beginn des Tages haben die Schulklassen verschiedene Lebensmittel in die Bereiche "Positiv" und "Negativ" eingeteilt und durften ihre eigenen Fragen auf kleine Zettel schreiben und an eine Tafel hängen. Im Laufe des Vormittags erarbeiteten sie sich Wissen über ihre Ernährung in Gruppenarbeiten und mit Hilfe von Power Point Präsentationen, sodass sie ihre am Anfang des Tages gestellten Fragen selbst beantworten, ihre Hypothesen zum Thema Ernährung selbst überprüfen konnten. Sie zeigten viel Interesse an dem Thema und sie arbeiteten begeistert und interessiert mit.

(von: Lara Soose, Laura Ganß und Marius Rohde - Schreibwerkstatt der KHS)

Gabriele Göbel mit Schülern der 6 bei der großen Lebensmittelausstellung

 

 

Gabriele Göbel im Gespräch mit Lara, Marius und Laura aus der Schreibwerkstatt:

LML: Können Sie uns etwas darüber erzählen, wie sie zu Ihrem Beruf gekommen sind?

Frau Göbel: Mit sieben Jahren war ich selber schwer krank und dadurch bekam ich großes Interesse an diesem Thema.

LML: Wie lange üben Sie Ihren Beruf schon aus?

Frau Göbel: 1991 habe ich mein Studium beendet und in verschiedenen Kliniken für verschieden Konzerne gearbeitet. Selbstständig bin ich seit zehn Jahren.

LML: Mit welchen Problemen kommen die Patienten zu Ihnen?

Frau Göbel: Meine Patienten kommen aufgrund ernährungsbedingter und ernährungsabhängiger Krankheiten, z.B. Diabetes oder Rheuma, zu mir.

LML: Wie beginnen Sie die Therapie mit Ihren Patienten?

Frau Göbel: Mit jedem neuen Patienten führe ich eine Nahrungsanalyse durch, diese nennt sich Anamnese.

LML: Wie würden Sie Ihre Beziehung zu den Patienten beschreiben?

Frau Göbel: Ich habe eine enge Beziehung zu meinen Patienten und es geht mir auch nahe, was mit ihnen geschieht.

LML: Was gefällt Ihnen an unserer Schule und was nicht?

Frau Göbel: Besonders gut gefällt mir, dass sich die Schule mit Themen wie Umwelt und Ernährung beschäftigt, denn es ist wichtig, über Ernährung und Gesundheit Bescheid zu wissen.

LML: Vielen Dank für das Interview, Frau Göbel!

 

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