RoboCup German Open 2019

Von links: Andreas Scheel, Lena Dreßler und Lea Stracke

Vom 3. bis 5. Mai 2019 fanden die „RoboCup German Open“ in Magdeburg statt und wir - Lena Dressler (Klasse 10R1, Ursulinenschule) und Lea Stracke (Klasse 10d, König-Heinrich-Schule) - durften nach der erfolgreichen Teilnahme am Kasseler Qualifikationsturnier dabei sein.

Insgesamt gingen übrigens 163 Schülerteams aus ganz Deutschland in den verschiedenen „Junior Ligen“ in Magdeburg an den Start.

Wir starteten am 2. Mai zusammen mit 2 weiteren Teams aus Kassel und Kaufungen sowie unserem „Coach“ nach Magdeburg. Die Anreise erfolgte bereits am Vormittag. So konnten wir nach der Anmeldung Vorort schon an diesem Tag erste Probeläufe in Übungsparcours in Halle 3 absolvieren. Diese Halle war nur für die teilnehmenden SchülerInnen reserviert, so dass sie hier ihre Roboter zwischen den einzelnen Läufen immer wieder optimieren und testen konnten. Alle anderen mussten draußen bleiben.

Wie schon in Kassel starteten wir in der Kategorie „Rescue Maze“. Die Roboter mussten ein Labyrinth mit mehreren Räumen durchfahren sowie Rampen und Hindernisse (z. B. Kieselsteinen, Papierschnipseln, Flaschendeckeln oder Holzstäbchen) bewältigen. Außerdem mussten sie Opfer (dargestellt durch Heizelemente) finden, an dieser Stelle ein Rescue-Kit abwerfen und die an verschiedenen Stellen angebrachten Buchstaben (= Gesundheitszustand der Opfer) erkennen.

In unserer Gruppe traten 16 Teams gegeneinander an. In 7 Durchgängen, verteilt auf 3 Tage, mussten 7 unterschiedliche Parcours absolviert werden. Der aktuelle Aufbau war immer erst kurz vor dem Start der jeweiligen Runde zu sehen. Mussten wir selbst gerade nicht antreten, versuchten wir den Roboter und die Programmierung zu verbessern, um für eine neue Herausforderung besser gewappnet zu sein. Allgemein wurde zur Ermittlung des Siegers in den einzelnen Ligen am Ende der schlechteste Lauf gestrichen.

Insgesamt qualifizierten sich bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften 8 Junior-Teams für die diesjährige Weltmeisterschaft im Juli in Sydney und 32 Schüler-Mannschaften für die Junior-Europameisterschaft im Juni in Hannover.

Wir konnten uns am Ende über den 7. Platz in unserer Kategorie freuen. Da unser Roboter die Buchstabenerkennung in Magdeburg noch nicht beherrschte, entgingen uns leider wichtige Punkte.

Auch wenn wir kaum Zeit hatten die anderen Wettbewerbe zu verfolgen, so war es doch eine tolle Sache als teilnehmendes Team bei einem Event dieser Größenordnung dabei zu sein und das nicht nur als Zuschauer. Der „RoboCup“ gilt übrigens als der führende und größte Wettbewerb für intelligente Roboter und wird unterteilt in „Junior Ligen“ und „Major Ligen“.

Gemäß dem Motto „nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb“ gilt es nun die gemachten Erfahrungen, Beobachtungen und erhaltenen Tipps beim Umbau des Roboters und der Programmierung umzusetzen. Wir hoffen dabei auch weiterhin auf die Hilfe von Andreas Scheel zurückgreifen zu können, denn er unterstützt uns bereits seit unserer Teilnahme an dem Workshop der Universität Kassel (Fachbereich Elektrotechnik/Informatik) Anfang 2018.

... und vielleicht schaffen wir ja im kommenden Jahr noch einmal die Qualifikation für die „RoboCup German Open“ 2020.

Weitere Informationen zu Workshops der Universität Kassel und dem Wettbewerb finden interessierte SchülerInnen und LehrerInnen unter

http://www.uni-kassel.de/eecs/robocup

https://www.robocupgermanopen.de/de.

Lea Stracke

Zusätzliche Informationen