Nah am Puls der Zeit und dem Ort des Geschehens - Fahrt politisch interessierter Französischschüler/innen der E-Phase nach Straßburg (17. – 21. 6. 2018)

In der letzten Woche vor den Sommerferien verbrachten einige Schüler/innen der E-Phase aus Grund- und Leistungskurs Französisch eine Woche in Straßburg mit Politiklehrer Marc Hampel und Französischlehrerin Rita Gerhold.


Abgesehen von der frisch renovierten Jugendherberge und der Entdeckungsfreude beim Erkunden der Stadt in Groß- und Kleingruppen, haben sich die Schüler/innen zum Thema « Europa » fortgebildet. Besichtigungen und Führungen sowie Kurzfilme im Gebäude des « Parlamentes der Europäischen Union » Louise Weiss und im « Palais de l'Europe », dem Sitz des Europarates, konfrontierten die Reisenden mit der Geschichte, den jetzigen und zukünftigen Aufgaben der jeweiligen Institutionen der Europäischen Union. Kurzreferate, die, die Schüler/innen, je nach Programmpunkt des folgenden Tages, im Innenhof der Jugendherberge hielten, bereiteten die Besuche vor. Die Aufgaben des « Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte » gehörten ebenso dazu wie die Geschichte der Stadt Straßburg seit dem 2. Weltkrieg, eine Besichtigung des Münsters und des Elsässischen Museums sowie des « Palais de l'Université ».

Ein von zwei Schülerinnen kommentierter Spaziergang durch das künstlerisch gestaltete Regierungsviertel der EU, in dem sich auch das Gebäude des deutsch-französischen Radiosenders « ARTE » befindet und der bedrückende Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof regten weiterhin zum Nachdenken über « Menschenrechte » und « Demokratie » an. Ein Tipp : Wer einmal den « Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte » besichtigen möchte, sollte allerdings mindestens Jurastudent/in sein. Schulklassen haben leider keinen Zugang.
Drei diesjährige Abiturienten, die selbständig ein Zimmer in der Jugendherberge CIARUS gebucht hatten, stießen zu unserer Gruppe hinzu, um. u.a., die Besichtigung des « Europarates » und einen Kinobesuch mitzuerleben. Die täglichen Spaziergänge umfassten 20 km. Da soll noch einmal jemand sagen, Jugendliche seien unmotiviert, zu Fuß zu gehen und sogar Geld sparen zu wollen ! ?
(R. Gerhold)

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