Lesewettbewerb 2015 - Mit Humor in die nächste Runde

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schulentscheids, im Vordergrund der Schulsieger Luis Hanke aus der 6a und die Zweitplatzierte Laura Kindermann aus der 6d (Foto: Vockeroth)

Viele gelungene Präsentationen sahen Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen am 1.12.2015 bei der Ermittlung des Schulsiegers, der die KHS in der nächsten Runde des Entscheids im Bezirk vertreten wird. Die insgesamt acht Teilnehmer aus den vier Klassen hatten allesamt interessante Texte für ihre Buchvorstellung ausgewählt und konnten diese dem Publikum überzeugend näher bringen.

In einem spannenden Finale konnte sich im diesjährigen Wettbewerb Luis Hanke durchsetzen, der mit seiner Interpretation einer Hausbesichtigung bei einer älteren Dame aus Ralf Schmitz` „Schmitz` Häuschen: Wer Handwerker hat, braucht keine Feinde mehr“ nicht nur die fünfköpfige Jury aus Buchhandel, Schülervertretern der SV, Schulleitungsmitgliedern und Lehrkräften glänzend zu unterhalten vermochte. Auch in der zweiten Runde des Finales, in der die Schülerinnen und Schüler einen zuvor unbekannten Fremdtext vorlasen, konnte Luis mit sicherer Lesetechnik und Interpretation des Textes überzeugen.

Deutsch-Fachsprecher Martin Volkmann gab im Rahmen des Wettbewerbs zu bedenken, wie wichtig gerade die Lesekompetenz als Grundlage für Wissenserwerb und den Kompetenzaufbau in allen Fächern ist und erläuterte das Konzept der König-Heinrich-Schule:

„Mit dem Paradigmenwechsel hin zur Kompetenzorientierung und den Ergebnissen der PISA-Studien ist auch der Begriff „Lesekompetenz“ für uns noch stärker in den Blick geraten. Ziel der KHS ist, ab der fünften Klasse eine konsequente Leseförderung zu betreiben, für die wir in den Klassen 5 und 6 eine zusätzliche Deutschstunde veranschlagen. Erfolge zeigen sich eben hier beim interpretierenden Lesen, bei dem sichtbar wird, dass auch der unbekannte Text inhaltlich voll durchdrungen wurde. Der Dank für die tolle Vorbereitung der ausgesuchten Texte gilt an dieser Stelle neben den unterrichtenden Lehrkräften sicher auch den Eltern, die fleißig geübt haben werden.“

Die Siegerehrung nahm Frau Vockeroth von der Buchhandlung DomBuch vor, die seit vielen Jahren im Bereich der Leseförderung sehr engagiert ist und auch dieses Mal der Veranstaltung einen würdigen Rahmen verlieh: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Finalrunde erhielten von ihr ausgewählte tolle Buchpreise, für die finanzielle Unterstützung dieser Idee wurde dem Förderverein der König-Heinrich-Schule gedankt.

Nicht verschwiegen wurde zum Abschluss der Veranstaltung auch, dass Lesen nicht nur Mittel zum Zweck, sondern zweifellos auch unverzichtbare Kulturtechnik ist und jede Menge Spaß macht – wie auch Sieger Luis verdeutlichte: Seine Freude am Lesen war unübersehbar – und die Vorfreude auf die nächste Runde auch.

 

 

Zusätzliche Informationen